Jetzt ist wieder die Zeit der Herbstgrasmilben!

Wie der Name schon sagt, wird dieser kleine Parasit im Herbst tätig. Es handelt sich dabei um die Larve der Herbstgrasmilbe (Erntemilbe, Neotrombicula autumnalis), die bei warm-feuchter und sonniger Witterung Moospolster und Grashalme erklimmt und dort auf einen Wirt wartet. Meist wird sie über die Pfoten aufgenommen und setzen sich dann zwischen die Ballen. Aber auch am Bauch und zwischen den Achseln ist sie zu finden, wenn sich das Tier auf eine befallene Stelle gelegt hat.

Zwar sind die Tierchen keine wirkliche Bedrohung für unsere Haustiere, da sie nach ca. 10 bis 14 Tagen von selbst abfallen. Aber durch das von ihnen abgesonderte Sekret entstehen juckende Quaddeln, die unsere Fellnasen manchmal sehr plagen. Hier muss man darauf achten, dass durch das vermehrte Kratzen keine offene Wunden entstehen.

Da die Milben niedrige und trockene Vegetation bevorzugen, kann man ihnen schon prophylaktisch vorbeugen, indem man Rasenflächen regelmäßig wässert und mäht.

Es handelt sich bei der Herbstgrasmilbe um Spinnentierchen, ebenso wie Zecken und Flöhe. Man kann bei einem Befall mit Floh-Shampoo oder Repellentien arbeiten. Auch vorbeugend haben sich diese Mittel, aufgetragen auf die am meisten frequentierten Stellen  (Ballen, Achsel, Bauch) bewährt.

Da diese Stellen aber häufig auch vom Hund abgeleckt werden, empfehle ich den Griff zu natürlichen Mitteln, die beim Verschlucken keinen Schaden anrichten. Auch hat es sich gezeigt, dass die Stärkung des Immunsystems eine große Hilfe ist.

Ich berate Sie gern dabei, den für Sie und ihren Fellfreund richtigen Weg zu finden.

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